Archiv für die Kategorie „Allgemein“

Layer von Ansichtsfenstern festlegen

Donnerstag, 2. September 2010

Erstellt man ein Ansichtsfenster im Modellbereich (Ansicht > Ansicht erstellen…), welches man dann in den Papierbereich übernimmt, so merkt sich das Ansichtsfenster die eingeblendeten Layer bei Erstellung. Nun kann es passieren, dass nach Einfügen in den Papierbereich man merkt, dass ein bestimmter Layer fehlt. Intuitiv könnte man jetzt auf die Idee kommen, den Layer im Modellbereich einfach einzublenden, um ihn dann auch in der eingefügten Ansicht im Papierbereich zu sehen. Das funktioniert aber so nicht, es bleibt bei den Layern, die bei Erstellung der Ansicht sichtbar waren.

Ein anderer Weg führt zum Ziel: Im Papierbereich selektiert man zuerst das Ansichtsfenster. Dann geht man in die Palette Auswahl und öffnet dort den Zweig “Ansichtsfenster”. Hier findet man die Variable “Sichtbare Layer”. Klickt man dort auf die Spalte Wert, öffnet sich eine Auswahlbox, wo man sämtliche Layer ein- und ausblenden kann. Man legt also für dieses Ansichtsfenster die Layer fest, die fortan angezeigt werden sollen.  Hat man irgendwo anders das selbe Ansichtsfenster eingefügt, ändern sich auch hier die angezeigten Layer.

Oberfläche speichern

Donnerstag, 5. August 2010

Wenn man die Benutzeroberfläche nach seinen Bedürfnissen anpasst, sollte man sie danach auch abspeichern. Sonst bleiben Änderungen nach einem Neustart nicht erhalten.

Unter Extras > Anpassen > Optionen gibt es unter Arbeitsbereich die Möglichkeit “Speichern unter” anzuklicken. Es gibt einige vordefinierte Profile, in denen man die aktuelle Einstellung speichern kann. Man kann aber auch – nicht sofort ersichtlich – einfach eine neue Bezeichnung ins Listenfeld eintragen. Alle neu angelegten Profile erscheinen dann auch im Listenfeld unter “Laden aus”. Somit kann man sich also zahlreiche unterschiedliche Oberflächenprofile anlegen, die auf einen bestimmten Zeichnungs-Anwendungsfall hin optimiert sind.

Eine Merkwürdigkeit hat die Profil-Liste. Ich kann keine Möglichkeit erkennen, nicht mehr genutzte Profile herauszulöschen.

Turbocad installieren

Sonntag, 27. Dezember 2009

Als Admin kenne ich dieses typische Szenario: Computer kaputt. Gleichzeitig gibt es großen Termindruck, eine Zeichnung fertig zu machen. Es ist Samstag, wo keine Hotline erreichbar ist. Und auf dem schnell besorgten neuen Rechner bekommt man Turbocad nicht installiert.

Aus solchen Erfahrungen schlau geworden,  achte ich bei der Installation sehr genau darauf, was alles benötigt wird, um installieren zu können. Notiere mir dann alles, was es braucht und brenne mir die Updates auch auf CD. Damit ich notfalls von nichts abhängig bin, was vielleicht nicht unmittelbar verfügbar ist.

Turbocad 14 und 15 braucht grundsätzlich die Seriennummer. Diese ist auf der Hülle der Install-CD vorhanden. Zusätzlich braucht man einen Aktivierungs-Key. Diesen bekommt man telefonisch oder auch per Online-Registrierung. Dieser Key ist personalisiert und mit der Seriennummer abgestimmt. Er ist aber nicht an eine Hardware gebunden. Man kann also mit beiden Nummern auf einem beliebigen System eine Neuinstallation vornehmen. Das ist wichtig, um bei Hardwareausfall schnell neu installieren zu können.

Praktisch finde ich es, den Aktivierungscode unter die Seriennummer in der Install-CD-Hülle zu schreiben. Dann hat man alles griffbereit für den Fall der Fälle.

Auch dran denken: Jedes Zusatzpaket (Architekturpaket, Konstruktionspaket) hat seine eigene Seriennummer-Aktivierungscode Kombination.

Zum Schluß nochmal prüfen, ob man alles so gut zusammen hat, dass man auch in 10 Jahren noch eine Installation hinbekommen würde. Oder fehlen Infos bzw. Installationsmedien? Wer ganz sicher gehen will, macht mit diesem Set nochmal eine komplette Installation. Mir ist es schon passiert, dass ich mir einen Aktivierungscode  falsch notiert habe…

Ansichtsfenster 1:1

Freitag, 25. Dezember 2009

Ich brauche es recht oft, dass die eingefügten Ansichtsfenster im Papierbereich im festen Verhältnis 1:1 eingefügt werden. Bisher hatte ich es so gemacht, dass ich nach dem Einfügen immer unter Eigenschaften > Ansichtsfenster die entsprechenden Einstellungen “Fest” und “1:1″ gemacht habe. Es ist nervig, das jedes mal wieder neu zu machen.

Einfacher geht es so: Man definiert sich eine eigene Vorlage (tct-Datei), aus der man seine neuen Zeichnungen erstellt. Bei dieser Vorlage geht man in den Papierbereich und klickt dort in der Standard-Symbolleiste mit der rechten Maustaste auf das Symbol “Ansichtsfenster einfügen”. Dort dann unter Eigenschaften > Ansichtsfenster die Einstellungen machen. Danach die Vorlage im Standard-Template-Verzeichnis als .tct-Datei abspeichern.

Wenn man nun Zeichnungen aus dieser Vorlage erstellt, sind die Optionen des Ansichtsfenster-Werkzeuges korrekt eingestellt. Viele weitere Werkzeuge lassen sich übrigens so auch in ihren Eigenschaften vorbelegen.

Konfigurationsdatei current.xml

Mittwoch, 23. Dezember 2009

Das gesamte Benutzerinterface von Turbocad ist in hohem Maße konfigurierbar. Man kann Menüs verändern, Symbolleisten einblenden und an verschiedenen Stellen andocken, Symbolleisten konfigurieren oder Paletten reinholen und ausblenden.

Der aktuelle Zustand dieser Konfiguration muss irgendwo gespeichert werden. Nach ein wenig Suche hab ich sie gefunden – es ist die Datei current.xml. Diese liegt standardmäßig im Benutzer Heimatverzeichnis (Dokumente und Einstellungen…) unter Anwendungsdaten/IMSIDesign/TurboCAD/15/Professional de/Profiles/Built-in.

Es handelt sich um eine XML-Datei, die man grundsätzlich mit einem Texteditor anschauen kann. Um diese aber genauer analysieren zu können, sollte man einen XML-Editor wie XML-Marker verwenden.

Den Fall, dass man diese Datei mal verändern muss, wird vermutlich selten sein. Was aber interessant ist: Einerseits kann  man sich davon eine Sicherheitskopie erstellen, um einen Schnappschuß der aktuellen Oberfläche festzuhalten. Andererseits könnte man sich für verschiedene Arbeiten unterschiedliche Oberflächen speichern, die man dann ganz einfach wieder abrufen kann, in dem man die Kopie der current.xml an den Originalort zurückkopiert. Natürlich muss dazu vorher Turbocad geschlossen werden.

Übrigens: Wenn mal die ganze Oberfläche völlig durcheinander ist: Löscht man die current.xml oder benennt sie um, wird beim nächsten Start eine neue current.xml erzeugt, die die Werkseinstellungen enthält.

Stabilität gut

Sonntag, 20. Dezember 2009

Was gut ist, fällt einem oft nicht auf, erst wenn was Probleme macht, stolpert man drüber. Insofern muss ich mal ein großes Lob loswerden: Ich zeichne bisher zwar nur 2D, aber mir ist es bisher noch nicht ein einziges mal in den letzten 3 Monaten passiert, dass das Programm irgendwie abgestürzt wäre. Es läuft einfach sehr stabil.

Das ist nicht selbstverständlich, ich hab mir schon an mancher Software die Nerven aufgerieben, weil die alle halbe Stunde abstürzte, natürlich mit massivem Datenverlust.

Unterschiedliche Arbeitsweisen

Dienstag, 15. Dezember 2009

Ich bin immer wieder überrascht, wie unterschiedlich die Arbeitsweisen mit Turbocad sind. Funktionalitäten, die einem ganz wichtig erscheinen, sind für den nächsten etwas, was er nie benutzt. Die Wege, um zum Ziel zu kommen, sind doch recht unterschiedlich und ich kann mir vorstellen, das viele Wege auch effizient sein können. Es wird zum Teil von den Vorlieben abhängen, wie man etwas macht.

Ein anderer wichtiger Punkt ist jedoch, dass der Einsatzzweck grundsätzlich verschieden sein kann. Und Turbocad deckt ja einen ganz großen Möglichkeitsraum ab. Der eine zeichnet 3mm kleine Maschinenteile in 2D, der nächste erstellt Grundrisse von Häusern, der nächste Verkabelungspläne. Der Tischler baut Schränke und der Architekt Häuser in 3D, der Modellbauer plant sein nächstes Flugzeug. Und dann auch noch Schaltpläne, Organigramme, Formulare, Präsentationen usw.

In allen Bereichen gibt es sicherlich überschneidendes Wissen, wie man Dinge macht. Aber es wird auch vieles geben, wo die grundsätzliche Herangehensweise eine andere ist. Oder wo bestimmte Dinge wichtig werden, die in anderen Bereichen eher nebensächlich sind.

Auch die Größe einer Zeichung oder Entwurfs hat entscheidenden Einfluss. Je größer man wird, um so mehr Gedanken muss man sich machen, wie man strukturiert, um nicht die Übersicht zu verlieren. Wer für Änderungen und Anpassungen flexibel sein muss, hat ein anderes Vorgehen, wie jemand, der einmal eine Zeichnung braucht, die nie wieder verändert wird. Je nachdem, was man will, muss man die Gewichtung und die Aufmerksamkeit auf andere Aspekte richten. Schlußendlich geht es ja auch nicht darum, eine Zeichnung so effizient wie möglich zu zeichnen, sondern die ganze CAD-Arbeit, die über Jahre immer wieder anfällt, effizient zu gestalten. Da kann etwas mehr Aufwand jetzt, viel Einsparung bei zukünftigen Projekten bedeuten.

Es gibt auch “wunde Punkte der Vergangenheit”. Da werden bestimmte Funktionen nicht benutzt, weil die mal in früheren Versionen ziemlich bugy waren, mittlerweile aber gut funktionieren.  Was nicht richtig funktionierte, hat man abgehakt und probiert es später auch nicht mehr, weil man Workarounds gefunden hat. Geht mir zumindest bei anderer Software oft so.

Von der Historie hängt auch ab, wie man Dinge angeht. Wer schon lange mit der Software arbeitet, ist geprägt von den Möglichkeiten früherer Tage und wie man damit was umsetzen konnte. Wer neu anfängt, macht es vielleicht anders, weil neue Möglichkeiten jetzt einen anderen Ansatz zulassen. Anders muss nicht unbedingt besser bedeuten, vielleicht nur naheliegender oder intuitiver.

Zwischenbilanz

Mittwoch, 2. Dezember 2009

So richtig bin ich jetzt seit gut 5 Wochen an Turbocad dran. In dieser Zeit hab ich mich ungefähr 60 Stunden damit beschäftigen können – am Computer direkt wie auch lesen in den Handbüchern und Foren.

Mittlerweile hab ich einen guten Überblick, was ich mit dem Programm im 2D-Bereich machen kann. Ich kann jetzt sofort loslegen, wenn ich irgendwelche Zeichnungen brauche. Vieles gelingt auch schon recht gut. Irgendwie komme ich ans Ziel, wenn auch nicht immer optimal. In den Handbüchern weiß ich ungefähr, wo ich suchen muss, wenn mal was nicht gelingt.

Damit hab ich jetzt ein Werkzeug, mit dem ich grundsätzlich umgehen kann. Alles weitere wird sich in der Praxis erschließen und verfeinern. Sicherlich werde ich die nächsten Monate noch recht viel lernen, gerade wenn es um Details geht, ist noch jede Menge zu entdecken. Und auch immer wieder die Frage: Wie komme ich bei einer bestimmten Situation am schnellsten zum Ziel?

Mir war am Anfang nicht ganz klar, ob man mit einem recht preisgünstigen Programm wie Turbocad sinnvoll arbeiten kann. Aber mittlerweile hab ich mich davon überzeugt, dass ich zumindest im 2D-Bereich gut damit zurechtkomme. Kleinere Bugs muss man kennen, dann kann man sie auch problemlos umschiffen.

Sicherlich wird es andere Programme geben, die einem noch mehr Routinearbeit durch geschickte Automatismen abnehmen können. Das würde mich dann interessieren, wenn ich beruflich jeden Tag damit arbeiten müsste. Da wünscht man sich jeden Komfort, den man kriegen kann. Und der zahlt sich ja in so einem Fall auch irgendwann aus. Mir geht es aber mehr darum, alle paar Wochen mal eine recht einfache Zeichnung zu machen und da brauche ich nichts besseres.

Das 2D-Handbuch von turbocadkurse.de war sehr hilfreich. Dadurch bin ich wesentlich schneller vorangekommen. Gerade weil der Distribution ein Schulungshandbuch fehlt, braucht man zusätzliches Material. Zumal dann, wenn man ein CAD-Neuling ist.

Eine gute Hilfe ist auch das Turbocad-Forum auf cad.de. Da schau ich immer mal wieder gerne vorbei und stöbere auch mal in älteren Beiträgen.

pdfgeni.com

Samstag, 21. November 2009

Die Suchmaschine pdfgeni.com ist für die Suche von PDF-Dokumenten. Ich hab mal turbocad eingegeben und war erstaunt, einige Dokumente zu finden, die sehr hilfreich sind. Ich hab z.B. entdeckt, dass es ein Getting-Started-Guide gibt, was zur englischen Programmversion wohl mitgeliefert wird. Genau sowas hat mir am Anfang gefehlt und es war mir völlig unverständlich, wieso keine Doku für Anfänger dabei ist. Da scheinen die in der deutschen Version einfach wichtige Handbuchteile weggelassen zu haben.

Weblinks:

Freihand übernehmen

Samstag, 21. November 2009

Ich wollte eine organische Form eines Tisches zeichnen. Mit den Spline/Bezierwerkzeugen hab ich das nicht vernünftig hinbekommen. Also dachte ich mir, ich mach das doch besser mit Papier und Bleistift von Hand. Da hab ich nochmal ein ganz anderes Gefühl für Freiformen. Zuerst hab ich mir eine Größenschablone mit Turbocad in einem verkleinerten Maßstab gezeichnet, diese Schablone dann ausgedruckt. Auf dieser hab ich dann mit Bleistift meine gewünschte Form gezeichnet. Dann wurde das wieder eingescannt und das Bild über Einfügen > Bild > Aus Datei… eingefügt. Das Bild hab ich dann erstmal ungefähr in die richtige Größe gebracht. Und dann hab ich ein Spline über die handgemalte Freihandlinie gelegt. Das Ergebnis war genau so, wie ich mir das vorgestellt habe. Den Spline kann man übrigens später noch in der Größe genau anpassen und ggf. noch etwas nacharbeiten, was die Form angeht.

Achtung: Bilder reinladen geht nur mit der Prof-Version.